Unterstützendes Malen

 Unterstützendes Malen – Konzept

Präambel
Das Konzept bietet die Grundlage für den Umgang mit meinen Klienten. Es ist wegweisend für meine Arbeit und meine Zusammenarbeit im Alltag. Das Konzept stellt grundsätzlich meine Werte als Basis dar, definiert meine Identität und zeigt meine Visionen auf. Es bildet somit das Gerüst für das unterstützendes Malen.

Wirkungsweise
Das unterstützende Malen bietet den Klienten das Gespräch an, geht auf den Malprozess, die Befindlichkeit, auf gemachte Beobachtungen ein, überlässt es jedoch den Klienten selber zu entscheiden, wie viel sie von sich und der tieferen Bedeutung ihrer Bilder Preis geben wollen.

Durch das Malen innerer Bilder treten sehr persönliche Themen von Innen nach Aussen, werden „materialisiert“ und für den Klienten selber aber auch für andere Menschen sichtbar. Mit der Darstellung innerer Bildern werden nicht bewusste Themen plötzlich sichtbar, was den Malenden verletzlich macht. Daher ist es oberstes Gebot, den Bildern und somit den Malenden behutsam und mit Respekt zu begegnen, uns vor Interpretationen oder Wertungen zu hüten. Die Besonderheit, dass die Bilder bis zum Ende im unterstützenden Malen bleiben, hat eine Schutzfunktion für den Klienten.

Malübungen durchwärmen und entspannen den Organismus und vertiefen die Erlebnisqualitäten der Seele. Dadurch regen sie lösende wie auch strukturierende und stabilisierende Vorgänge an. Es wird gezielt einseitigen seelischen Verhaltensmustern oder krankhaften Prozessen, sei es im akuten oder chronischen Zustand, entgegengewirkt. Malprozesse wirken regulativ auf physische, vitale, psychische und geistige Funktionen. Die Stärkung der Autonomie der Patienten, und die Entwicklung und Schulung ihrer Selbstregulations- und Selbstgestaltungsfähigkeiten sind weitere Ziele.

Nicht das Produkt einer künstlerischen Gestaltung ist wichtig, sondern der Prozess.

Vor Austritt werden die Bilder nochmals gemeinsam angesehen, dazu werden sie in chronologischer Folge ausgelegt, gemeinsam betrachtet und zusammenfassend besprochen und gewürdigt.

Meine Haltung

Ich bin
Ich bin 1964 geboren, Psychiatrie Pflegefachmann HF, GerontologeZfP mit langjähriger Erfahrung im ambulanten und stationären Bereich im Kanton Aargau.

Meine Haltung in Pflege, Betreuung, Behandlung
Ich baue auf respektvolle menschliche Beziehung, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sowie auf Vertrauen und Kooperation. Die klienten-und lösungsorientierte Haltung ist ein wesentlicher Pfeiler meines beruflichen und professionellen Selbstverständnisses und Handelns. Die gestalteten Beziehungen und die Behandlungskontinuität betrachte ich als wichtige Grundlage. Ich verfolge das Ziel einer offenen, transparenten Behandlung, ohne dabei Schutzerfordernisse zu vernachlässigen.

Meine Stärken
Ich bin ein lernender Mensch und entwickle mich gezielt und zukunftsgerichtet weiter. Dabei orientiere ich mich an den anerkannten Standards. Ich setze mich für die Integration in unserer Gesellschaft und gegen Stigmatisierung meiner Klienten ein.

Wie ich arbeite und zusammenarbeite
Ich halte mich an die Vorgaben und nehme die Vorbildfunktion aktiv wahr. Ich rede klar, direkt, offen und ehrlich, stelle mich den Konflikten. Ich schaffe ein Klima, das von Vertrauen, Offenheit und Selbstverantwortung geprägt ist und ermögliche dadurch Eigeninitiative und Engagement. Ich arbeite kooperativ und interdisziplinär in den verschiedenen Berufgruppen und nutze Synergien.

Wie ich wirtschafte
Ich will wirtschaftlich erfolgreich sein, setze mir entsprechende Ziele, handle betriebswirtschaftlich effizient und setze meine Mittel effektiv und ertragsorientiert ein. Gleichzeitig beachte ich den langfristigen Nutzen für meine Klienten sowie für die Gesellschaft. Ich anerkenne die Begrenztheit meiner Ressourcen. Im Interesse einer intakten Umwelt richte ich mein Verhalten nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen aus.

Wie schaffe ich Qualität
Ich betrachte Qualität als Ereignis eines dauernden Prozesses. Die Sicherung und Verbesserung der Qualität ist mir wichtig. Ich überprüfe sie systematisch und fördere sie kontinuierlich.